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Präsentationen und Podcasts

Die verfügbaren Präsentationen und die Podcasts der vergangenen Events werden fortlaufend aufgeschaltet. Sofern Sie am Forum teilgenommen haben, können Sie über diesen Link auf das Archiv zugreifen.

Mit jeder neuen Technologie stellt sich die Frage, ob und wie diese reguliert werden soll.

Das Weblaw Forum LegalTech findet 2021 über das Jahr verteilt statt. Jeder Termin widmet sich der Regulierung von neuen Technologien. Den Auftakt macht die Künstliche Intelligenz – hier geht es v.a. um den neuen Verordnungsentwurf der Europäischen Kommission und dessen Auswirkungen auf die Schweiz.

Im Weiteren folgen die Bereiche E-ID/E-Government/E-Justice, Blockchain (Stichwort: DLT-Gesetz) und Datenschutz.

Doch auch die Technologie selber soll nicht zu kurz kommen. Im Oktober geht es daher um Dokumentenautomatisierung.

Programm: Datenschutz – Recht und Technologie (9.12.2021)

In der letzten Veranstaltung des diesjährigen Weblaw Forum LegalTech dreht sich alles um Daten, u.a. im Arbeits- oder – Pandemie-bedingt hoch aktuell – im Gesundheitsrecht. Zentral ist auch die Frage, wohin die Daten übertragen bzw. wo sie gespeichert werden – on-premise oder in der Cloud, im Inland oder im Ausland.

Die namhaften Referierenden werden sowohl juristisch als auch technisch fundierte Einblicke in aktuelle Fragen geben.

Uhrzeit Referenten & Titel
12:00 – 12:10

Begrüssung und kurze Einführung

Philip Hanke

12:10 – 12:40

Datenschutz im Arbeitsrecht

Daniel Kettiger, RA/Mag.rer.publ. kettiger.ch - law§solutions

Im Zentrum des Datenschutzes für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  – und damit des Inputs – steht Art. 328b OR, dessen rechtliche Tragweite wohl auch nach dem jüngsten Bundesgerichtsurteil umstritten bleibt. Es gibt aber noch weitere Normen zum Schutz der Persönlichkeit, die im Arbeitsverhältnis zu beachten sind, etwa das Recht am eigenen Bild oder Einschränkungen der Überwachungsmöglichkeiten.

12:40 – 13:10

Internationaler Datenverkehr – ein Buch mit sieben Siegeln oder einfach eine Herkulesarbeit? Die neuen Standardvertragsklauseln aus praktischer Sicht

Carmen de la Cruz, RA lic. iur., eidg. dipl. Wirtschaftsinformatikerin, Notarin, Partnerin LEXcellence

Der internationale Transfer von Personendaten ist zur Herkulesaufgabe für Unternehmen geworden. Wie kann die Umsetzung angepackt werden? Wie umgehen mit immer neuen Lösungsansätzen, neuen Klauseln oder internationalen Verträgen? Lösungsansätze und Diskussionspunkte.

13:10 – 13:40

Der Schutz von Gesundheitsdaten

Ursula Uttinger, lic. iur. / exec. MBA HSG, Uttinger Datenschutz

Covid-19 bringt es mit sich, dass Gesundheitsdaten in aller Munde sind. Diese sind gemäss Gesetz besonders schützenswerte Daten. Je nach Tätigkeit ist nicht nur der Datenschutz, sondern auch die berufliche Schweigepflicht wenn nicht sogar das Amtsgeheimnis zu beachten. Zusätzlich können kantonale (Datenschutz-)Gesetze eine wichtige Rolle spielen.

13:40 – 14:10

Cloud 101 für Juristinnen und Juristen: Damit Sie mitreden können

David Rosenthal, lic.iur., VISCHER

David Rosenthal erläutert speziell für Juristinnen und Juristen die technischen Basics von modernen Cloud-Angeboten, einschliesslich der Frage der Verschlüsselung und der Massnahmen zum Schluss vor Behördenzugriffen aus dem Ausland.

Programm: Dokumentenautomatisierung – Von durchgängigen Prozessen bis zum digitalen Notariat (25.11.2021)

Über Digitalisierung und Automatisierung sprechen wir schon eine ganze Weile. Schön können wir nun verkünden:
«The new normal is ... Papier».

Im internationalen Vergleich hinken wir in der Schweiz hinterher, Digitalisierungsprojekte stottern oft bzw. scheitern ganz. Auch der Behördenverkehr läuft nach wie vor nicht medienbruchfrei, das hat nicht erst die Pandemie gezeigt. Immer wieder landen wir bei Papierversionen, handschriftlich unterzeichneten Urkunden. Nach wie vor ist die direkte Integration von Informationen, das effiziente und effektive Entgegennehmen und Abarbeiten von Eingaben, die Ausnahme. Weder Fax noch digital signierte PDF Dokumente sind eine Lösung, auch zweites greift zu kurz.

Nationalrat Andri Silberschmidt nimmt das Thema mit seiner Motion «Vollständig digitale Unternehmensgründung sicherstellen» vom 16.03.2021 (21.3180, Curia Vista) auf. In ähnlicher Weise betroffen sind z.B. Geschäfte rund um den Erwerb von Liegenschaften und die digitale Informationsübermittlung an die Grundbuchämter. Will man die Wirtschaft und den Verwaltung unterstützen, müssen neue Wege beschritten werden, bereits bestehende Werkzeuge sollten besser genutzt werden. Der Blick auf ein idealerweise handschriftlich unterzeichnetes Dokument greift hier zu kurz.

Der vierte Teil des Weblaw Forum LegalTech nimmt sich dem Thema Dokumentenautomatisierung an. Die Thematik soll weit verstanden werden. Idealerweise werden Geschäfte und Prozesse digitalisiert und automatisiert. Das Ziel von sinnvollem Arbeiten – hüben wie drüben – sind vollständig digitalisierte und applikationsübergreifende Prozesse.

Aber auch das Erarbeiten oder Verwenden von «einzelnen» Dokumenten gerät immer stärker in den Fokus. Die Bandbreite der Themen ist gross: Ein sehr spannendes Projekt trägt den Namen oneNDA. Geheimhaltungsvereinbarungen werden häufig verwendet, nicht nur bei bei grossen Geschäftsübernahmen. Sie gehören quasi zur Grundausstattung eines Rechtsdienstleisters. Über ein Crowdsourcing wurde nun eine standardisierte Vorlage für ein NDA erstellt. Dieses steht der «Rechtscommunity» zur Verfügung, innert kürzester Zeit fand es breite Akzeptanz. Aktuell wird die Vorlage von rund 369 Firmen und Kanzleien eingesetzt. Was sind die Treiber einer solchen Entwicklung? Welche Auswirkungen kann das haben? Warum sind Grosskanzleien sogar im Steering Committee vertreten? Und kann man daraus auch Schlüsse ziehen für Vorlagen und Muster hiesiger Anbieter? Das nächste Modul ist bereits in Arbeit und trägt den Arbeitstitel «M&A».

Saubere Formatvorlagen in mehreren Sprachen, Klauseldatenbanken, Prüfmechanismen, Beilagenmanagement aber auch Automatismen zum Erstellen von CVs oder Referenzen sind nicht nur in grösseren Kanzleien wichtig. Sauberes Paperwork bedeutet viel Arbeit – und entsprechend viel kann automatisiert werden. Will man seine angestammte Arbeitsumgegung nicht verlassen, helfen dazu Office-Addins von spezialisierten Anbieterinnen und Anbietern. Dies hat aber nicht nur mit Arbeitserleichterung und Effizienzgewinnen zu tun. Idealerweise führen entsprechende Werkzeuge zu sauberen, fehlerfreien und qualitativ hochstehenden Dokumenten. Will man den Kreis schliessen dürfte die Schlussfolgerung sein, dass automatisierte Dokumentenpakete oder Prozesse von allem Anfang an entsprechende Überlegungen mit einbeziehen.

Uhrzeit Referenten & Titel
14:00 – 14:10

Begrüssung und kurze Einführung

Franz Kummer

14:10 – 14:25

Interview: Zum (Miss-)Stand der Digitalisierung in der Schweiz

Andri Silberschmidt, MSc in Global Finance, Nationalrat

14:25 – 14:45

Grundlagen und Begriffe rund um eGov, Signaturen (Marktsituation, Anbieter, Einsatz)

Markus Loher, Inhaber und Geschäftsführer der Con-IT

Die E-Rechtssicherheit und der elektronische Rechtsverkehr mit den Behörden haben aus bekannten Gründen eine hohe Priorität erhalten. Einige Anwaltskanzleien haben die Chance genutzt, weitere Prozesse erfolgreich zu digitalisieren. Markus Loher berichtet über seine Erfahrungen bei der Umsetzung in einigen Anwaltskanzleien. Er bringt Ordnung in die Begriffsvielfalt und vertritt dediziert die Meinung, nicht länger zuzuwarten, weil erprobte Tools zur Verfügung stehen.

14:45 – 15:15

Technische und juristische Aspekte der digitalen Gründung von Aktiengesellschaften am Beispiel der Drakkensberg AG

Zlatina Ivanova, Produktmanagerin DocEngine, Weblaw AG / Dr. Ulrich Schimpel, Chief Innovation Officer bei IBM Schweiz

Die digitale Gründung von juristischen Personen erfordert eine feine Abstimmung zwischen den Gründern, Notaren und den Handelsregisterbehörden. Am Beispiel des Projektes Drakkensberg AG zeigt Ulrich Schimpel auf, wie die technische Abwicklung einer AG-Gründung funktionieren kann. Zlatina Ivanova widmet sich anschliessend den juristischen Aspekten der digitalen Gründung von Aktiengesellschaften und den damit zusammenhängenden rechtlichen Herausforderungen sowie Entwicklungen im Bereich der elektronischen öffentlichen Beurkundung.

15:15 – 15:30

Pause

15:30 – 16:00

Digitales Notariat aus Sicht des Grundbuchamts

Adrian Mühlematter, Geschäftsleitender Grundbuchverwalter, Grundbuchamt Oberland

16.00 – 16.15

Hassliebe NDA: warum wir uns nach vielen Jahren Legaltech immer noch oder schon wieder mit den Basics beschäftigen. Bewertung verschiedener Digitalisierungsinitiativen und Lösungen aus der Praxis.

Henrik Wehrs, Legal Tech Senior Manager Europe, Allen & Overy

16.15 – 16.45

Effizienzgewinne und Möglichkeiten bei der Verwendung von Office Addins

Christine Schreiber, Software-Entwicklerin, Weblaw GmbH

Für Standard-Dokumente werden in vielen Kanzleien bereits Dokumentenautomations-Lösungen eingesetzt, die viele Vorteile, wie z.B. Zeitersparnis, mit sich bringen. Doch wie sieht es bei der weiteren Bearbeitung dieser und Neuerstellung individueller Dokumente aus: Hier können Office-Addins helfen und sind somit eine ideale Ergänzung zur weiteren Effizienzsteigerung.

Programm: Die Regulierung von Blockchain-Technologie (26.08.2021)

Blockchain-Technologie ist sehr schnelllebig. Neue technologische Ansätze, Projekte und Ideen kommen und gehen. In dieser Veranstaltung wird einerseits diskutiert, was sich auf der technischen Seiten in den letzten Monaten geändert hat bzw. sich bald ändern wird. Andererseits geht es um die rechtlichen Enttwicklungen. So ist in der Schweiz etwa das neue DLT-Gesetz inkl. Mantelverordnung per 1. August 2021 in Kraft getreten.

Uhrzeit Referenten & Titel
14:00 – 14:05

Begrüssung und kurze Einführung

Dr. Philip Hanke

14:05 – 14:35

Regulierung von digitalen Handelsplattformen

Prof. Dr. Rolf H. Weber, Bratschi AG

14:35 – 15:05

Custody von Digital Assets unter Schweizer Recht

Dr. iur. Andreas Glarner, LL.M., Legal Partner MME

15:05 – 15:15

Pause

15:15 – 15:45

Auswirkungen der neuen GwG-Verordnung auf DeFi-Setups

Dominik Hofmann, MLaw, Attorney at Law, MME Legal

15:45 – 16:05

Blockchain, advertising & the publicity principle

Gabriel Jaccard, PhD candidate, Founding Partner at Arbitri

The presentation will deal with selected jurisprudences about the advertising of blockchain projects around the world. Further, Gabriel will discuss the "publicity principle", which is well-known in property law, applied in the context of off-chain transfers.

16.05 – 16.35

Blockchain und Stromverbrauch – von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake

Dr. Philip Hanke, Weblaw AG

16.35 – 16.45

LegalTech Community: Das SLTA Student Chapter Zürich stellt sich vor

Zammim Ayubi

Programm: eGovernment – wie weiter? (24.06.2021)

Uhrzeit Referenten & Titel
14:00 – 14:05

Begrüssung und kurze Einführung

Franz Kummer

14:05 – 14:30

Die Herausforderungen bei der digitalen Transformation der Verwaltung

Prof. Dr. Reinhard Riedl, Head of BFH Center Digital Society, University of Applied Sciences Bern

Der Gap zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeit der digitalen Verwaltung wächst seit viel Jahren. Bekannte ungelöste Probleme werden zurückgestellt zugunsten von Initiativen, die in der Öffentlichkeit oder in der Bürokratie populär sind. In der Gesundheitskrise hat sich nun gezeigt, dass die Mischung aus Komplexitätswachstum und Notwendigkeit zur schnellen Reaktion das politisch-administrative System überfordert, viele populäre Projekte ohne Relevanz sind, dafür aber traditionelle E-Government-Kompetenzen sich unerwartet bewähren. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuell grössten Herausforderungen und beschreibt was notwendig ist, um die Verwaltung digital zu transformieren. Das Notwendige zu tun ist nicht hinreichend, aber es hilft, den Verwaltungsmitarbeitenden eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen und schafft die Voraussetzungen dafür, die Resilienz des politisch-administrativen Systems langfristig zu erhalten.

14:30 – 15:00

Digitalisierung aus Unternehmenssicht: Was fehlt für eine erfolgreiche Umsetzung?

Carmen de la Cruz, RA lic. iur., eidg. dipl. Wirtschaftsinformatikerin, Notarin, Partnerin LEXcellence

Abnahmeprotokolle in Papierform, abgelehnte e-ID, elektronische Klage und Klageantwort in Papierform: Unternehmen in der Schweiz stehen mitten im Digitalierungsalltag. Welche Schritte sind aus Unternehmenssicht dringend, um Prozesse erfolgreich zu digitalisieren? Wo hapert’s im Umgang mit den Behörden am meisten? Was kann konkret getan werden, um dies zu beschleunigen?

15:00 – 15:15

Wie kommen wir beim eGovernment zügiger voran?

Gerhard Andrey, Nationalrat & Unternehmer

Grosse Organisationen wollen heute agil und dezentral digitale Angebote entwickeln und betreiben können und gleichwohl organisationsweit ein einheitliches Angebot schaffen. Das gilt genauso für die digitale Verwaltung Schweiz. Auch wenn die Ausgangslage für die öffentliche Hand herausfordernder ist, lassen sich Parallelen ziehen. Das Referat von Andrey zeigt Wege auf, wie die Verwaltung digital zeitgemäss und und vor allem zügiger vorwärts kommen kann.

15:15 – 15:30

E-ID Gesetz: Stand und das weitere Vorgehen

PD Dr. iur. Magdalena Forowicz, LL.M., Juristin, Bundesamt für Justiz BJ

Am 7. März 2021 wurde das E-ID-Gesetz vom Stimmvolk deutlich abgelehnt. Die Notwendigkeit einer E‑ID ist jedoch weitgehend unbestritten: sechs gleichlautende Motionen für eine «Vertrauenswürdige, staatliche E‑ID» sind bereits am 10. März 2021 im Nationalrat eingereicht worden. Wo stehen wir heute? Wie geht es mit der E‑ID weiter?

15:30 – 15:40

Ein Rahmen für die europäische digitale Identität (Aufzeichnung)

Gudrun Stock, Stellvertretende Referatsleiterin, European Commission

Der Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 im Hinblick auf die Schaffung eines Rahmens für eine europäische digitale Identität sieht vor, dass die Mitgliedstaaten den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen digitale Brieftaschen zur Verfügung stellen, in denen sie ihre nationale digitale Identität mit Nachweisen persönlicher Attribute (z. B. Führerschein, Abschlusszeugnisse, Bankkonto usw.) verknüpfen können. Diese Brieftaschen können von Behörden oder privaten Einrichtungen bereitgestellt werden, sofern sie von einem Mitgliedstaat anerkannt sind. Dank der neuen Brieftaschen werden alle Europäerinnen und Europäer online auf Dienste zugreifen können, ohne private Identifizierungsmethoden nutzen oder unnötig personenbezogene Daten weitergeben zu müssen. Mit dieser Lösung erhalten sie die volle Kontrolle über die Daten, die sie weitergeben.

15:40 – 15:45

Pause

15:45 – 16:00

Usecase: Prozesse durch Digitalisierung beschleunigen – Beispiel Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung

Stephan Götz, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO / Wolfgang Hugentobler, iDPARC AG / Dr. Blaise Dévaud, Weblaw AG

16:00 – 16:30

Stand der digitalen Justiz aus aktueller Sicht in Österreich

Mag. Michael Kunz, Präsidialrichter, Oberlandesgericht Wien

Die Entwicklung der IT-Anwendungen der österreichischen Justiz hat beginnend mit den 1980er-Jahren schrittweise zur Unterstützung praktisch aller Bereiche der Justiz durch IT-Applikationen geführt. Aktuell setzt das (ö)Bundesministerium für Justiz mit dem Projekt "Strategische Initiative Justiz 3.0" das Ziel einer vollständig digitale Verfahrensabwicklung um. Der digitale Justizarbeitsplatz umfasst u.a. ein justizweit einheitliches eAktensystem, elektronische Workflows, Textverarbeitung mit Zugriff auf Verfahrensdaten und eine elektronische Plattform, die die genannten und weitere wesentliche Anwendungen in übersichtlicher Form integriert. Das Referat beleuchtet Entwicklung, status quo und die Richtung, in die die weitere Reise der Justiz-IT gehen kann.

16:30 – 16:45

Justitia 4.0 - Der digitale Wandel der Justiz nähert sich

Dr. iur. Jacques Bühler, Stv. Generalsekretär des Bundesgerichts, Gesamtprojektleiter Justitia4.0

Die Hauptziele des Projekts Justitia 4.0 sind die Verbreitung der elektronischen Kommunikation in der Justiz, inkl. elektronische Akteneinsicht, via eine einzige Plattform "Justitia.Swiss"  und die Einführung der elektronischen Akte in den Justizbehörden (Staatsanwaltschaften und Gerichte). Die öffentliche Ausschreibung der Plattform soll demnächst starten. Die Arbeitsweise der Richterinnen und Richter, der Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie der involvierten Mitarbeiter wird sich mit der Einführung der elektronischen Akte verändern. Um weiterhin eine effiziente und qualitativ gute Justiz zu bewahren, sollen ihnen neue Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden. Die Bedürfnisse und die Strategie der Justizbehörden bezüglich elektronischen Führung und Bearbeitung von eAkten sollen während des Sommers erhoben werden und anschliessend wird das Projekt den Justizbehörden massgeschneiderte Lösungen oder Teillösungen zur Umsetzung anbieten. Die Anwaltschaft wird ebenfalls die Chance haben, seine Abläufe zu optimieren und die Kommunikation mit den Behörden effizienter zu gestalten. Sie ist in den Projektgremien involviert und kann somit ihre spezifische Bedürfnisse einbringen.

16:45 – 17:00

Einführung des Obligatoriums zur Nutzung von E-Justice

Stephan Jau, RA und Notar, wissenschaftlicher Mitarbeiter Bundesamt für Justiz

Mit dem Bundesgesetz über die Plattform für die elektronische Kommunikation in der Justiz (BEKJ) werden die gesetzlichen Grundlagen für die verpflichtende elektronische Aktenführung, -einsicht, -weitergabe auf Behördenseite geschaffen. Zudem sollen die professionellen Rechtsanwender (insbesondere Justizbehörden und die Anwaltschaft) nur noch elektronisch miteinander kommunizieren.

17:00 – 17:15

Abschluss und Diskussion

Franz Kummer

Programm: Die Regulierung von Künstlicher Intelligenz in Europa (20.05.2021)

In Europa wird aktuell die Regulierung des Einsatzes von KI verstärkt diskutiert. Die EU-Kommission hat dazu einen Vorschlag erarbeitet. Was steht da drinnen? Was ist davon zu halten? Was bedeutet das aus Schweizer Perspektive? An diesem Event erfahren Sie es aus erster Hand!

Uhrzeit Referenten & Titel
14:00 – 14:30

Der Entwurf einer KI-Verordnung der Europäischen Kommission

Irina Orssich, Team Leader Unit Artificial Intelligence Policy Development and Coordination, European Commission

14:30 – 14:40

Fragen

14:40 – 15:10

Regulierung von Hochrisiko-KI: Eine Blaupause für Haftungsregeln?

Miriam Buiten, Prof. Dr. iur., Assistant Professor of Law and Economics, Uni St. Gallen

15:10 – 15:20

Fragen

15:20 – 15:50

KI-Haftungsfragen

Dirk Staudenmayer, Head of Unit for Contract Law of the Directorate-General Justice and Consumers, European Commission

15:50 – 16:00

Fragen

16:00 – 16:10

Die EU reguliert Künstliche Intelligenz – was bedeutet das für die Schweiz?

Angela Müller, Dr. iur. des., Senior Policy & Advocacy Managerin, AlgorithmWatch.ch

16:10 – 16:30

KI-Regulierung in der Praxis

Luisa Egli, MLaw, Niederer Kraft Frey

16:30 – 17:00

Diskussion

Begrüssung und Moderation

Franz Kummer – Begrüssung

lic. iur., Mitgründer und CEO Weblaw AG, Bern

Philip Hanke – Moderation

Mag. Dr. (EDLE), LL.M. (EMLE), LL.B. (London), Verlagsleiter, Weblaw AG, Bern

Referierende

Jacques Bühler

Dr. iur., Stv. Generalsekretär des Bundesgerichts

Miriam Buiten

Prof. Dr. iur., Assistant Professor of Law and Economics Uni St Gallen

Carmen de la Cruz

RA lic. iur., eidg. dipl. Wirtschaftsinformatikerin, Notarin, Partnerin LEXcellence

Blaise Dévaud

Dr. iur., MA in Wirtschaftsinformatik, Mitglied der Geschäftsleitung Weblaw AG, Bern

Luisa Egli

MLaw, Junior Associate, Niederer Kraft Frey AG

Magdalena Forowicz

PD Dr. iur., LL.M., Juristin, Bundesamt für Justiz BJ

Andrey Gerhard

Nationalrat & Unternehmer

Andreas Glarner

Dr. iur., LL.M., Legal Partner MME, Zürich

Stephan Götz

Gruppenleiter TCIT Informatik, Arbeitsmarkt / Arbeitslosenversicherung, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Philip Hanke – Moderation

Mag. Dr. (EDLE), LL.M. (EMLE), LL.B. (London), Verlagsleiter, Weblaw AG, Bern

Dominik Hofmann

MLaw, Senior Legal Associate, Attorney at Law, MME Legal, Zürich

Wolfgang Hugentobler

Ing. HTL/NDS, Co-Founder und CEO iDPARC AG, Bern

Zlatina Ivanova

MLaw, Notarin des Kantons Bern, Produktmanagerin DocEngine, Weblaw AG, Bern

Stephan Jau

RA und Notar, wissenschaftlicher Mitarbeiter Bundesamt für Justiz

Gabriel Jaccard

PhD candidate, Founding Partner at Arbitri

Michael Kunz

Mag., Präsidialrichter, Oberlandesgericht Wien

Markus Loher

Inhaber und Geschäftsführer der Con-IT, Zürich

Adrian Mühlematter

Geschäftsleitender Grundbuchverwalter, Grundbuchamt Oberland

Angela Müller

Dr. des., Senior Policy & Advocacy Manager, AlgorithmWatch CH, Zürich

Irina Orssich

Head of Sector AI policy, European Commission, Belgium

Reinhard Riedl

Prof. Dr., Head of BFH Center Digital Society, University of Applied Sciences Bern

David Rosenthal

lic. iur., VISCHER, Zürich

Ulrich Schimpel

Dr., Chief Innovation Officer bei IBM Schweiz

Christine Schreiber

Software-Entwicklerin, Weblaw GmbH (Deutschland)

Andri Silberschmidt

MSc in Global Finance, Nationalrat, Assistent der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats, Planzer Support AG

Dirk Staudenmayer

Head of Unit for Contract Law of the Directorate-General Justice and Consumers, European Commission, Belgium

Gudrun Stock

Stellvertretende Referatsleiterin, European Commission

Ursula Uttinger

lic. iur., EMBA HSG, Uttinger Datenschutz

Rolf H. Weber

Prof. Dr. iur., Konsulent, Bratschi AG, Zürich

Henrik Wehrs

Legal Tech Senior Manager Europe, Allen & Overy, Frankfurt am Main, Deutschland

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