Thomas Koller

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Thomas Koller

Prof. Dr. 

 

Curriculum Vitae

  • 1972
    Matura Typus C am Realgymnasium Luzern
  • 1972–1977
    Rechtsstudium an der Universität Bern
  • 30. Juni 1977
    Lizentiat (summa cum laude)
  • August 1977–Februar 1980
    Assistent bei Professor Dr. Horst Albert Kaufmann am Romanistischen Seminar der Universität Bern (u.a. betraut mit der Durchführung des Examinatoriums im Römischen Recht sowie mit der Abnahme von mündlichen Prüfungen im Römischen Recht an der Zwischenprüfung für Fürsprecher)
  • März 1980–Mai 1981
    Anwaltspraktikum im Kanton Luzern (Amtsgericht Luzern-Land; RA Bodo von Düring)
  • 16. Dezember 1981
    Anwaltspatent des Kantons Luzern
  • Februar 1982–September 1983
    Direktionsassistent bei der Schweizerischen Bankgesellschaft in Bern (tätig im Kommerzkreditbereich)
  • 3. Februar 1983
    Promotion zum Dr. iur. mit der Dissertation «Die eidgenössische Alters- und Hinterlassenenversicherung im Verhältnis zum schweizerischen Eherecht» (summa cum laude; Auszeichnung mit dem Professor-Walther-Hug-Preis)
  • Oktober 1983–Juni 1987
    Gerichtssekretär am Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne (II. öffentlichrechtliche Abteilung; zu ca. 80 % tätig im Steuerrecht, sonst im übrigen Staats- und Verwaltungsrecht)
  • Juli 1987–Juni 1990
    Bearbeitung des vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanzierten und von Professor Dr. Wolfgang Wiegand geleiteten Forschungsprojektes «Die Interdependenz zwischen Privatrecht und Steuerrecht»
  • Juli 1990–März 1994 
    Assistent (mit einem Beschäftigungsgrad von 50 %) bei Professor Dr. Wolfgang Wiegand am Zivilistischen Seminar der Universität Bern. Unter anderem Mitwirkung bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen (Wiederholungs- und Vertiefungskurs II; Privatrechtliche Übungen; Blockseminar Europäisches Privatrecht; Blockseminar Bankrecht, usw.). Seit Wintersemester 1991/92 betraut mit der Abnahme von mündlichen Prüfungen in den Fächern «Obligationenrecht» und «ZGB Einleitungsartikel/Personenrecht» an der Zwischenprüfung für Juristen. Daneben Fertigstellung des Forschungsprojektes «Die Interdependenz zwischen Privatrecht und Steuerrecht» (Habilitationsschrift)
  • 8. Januar 1993
    Ernennung zum Privatdozenten durch den Erziehungsdirektor des Kantons Bern mit der Venia docendi für Privatrecht und Sozialversicherungsrecht, unter Berücksichtigung des Steuerrechts
  • Sommersemester 1993
    Lehrauftrag der Rechts- und wirtschaftswissenschftlichen Fakultät der Universität Bern für die Durchführung eines Kurses für Studierende in den höheren Semestern zum Thema «Aktuelle Probleme des Obligationenrechts» (2 Wochenstunden)
  • Herbst 1993
    Veröffentlichung der Habilitationsschrift mit dem Titel «Privatrecht und Steuerrecht – Eine Grundlagenstudie zur Interdependenz zweier Rechtsgebiete»
  • Wintersemester 1993/9
    Lehrauftrag der Rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern für die Durchführung der Vorlesung «Obligationenrecht II» (Lehrstuhlvertretung für Prof. Dr. Eugen Bucher; 4 Wochenstunden)
  • 4. Dezember 1993
    Auszeichnung der Habilitationsschrift mit dem Eduard-Adolf-Stein-Preis 1993 durch den Rektor der Universität Bern (auf Antrag der Rechts- und wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät)
  • 1994–2006
    Nebenamtlicher Richter bei der Eidgenössischen Alkoholrekurskommission (mit Schwergewicht der Tätigkeit im Abgaberecht)
  • April 1994–August 1997
    Vollamtlicher Extraordinarius für Privatrecht und Sozialversicherungsrecht, unter Berücksichtigung des Steuerrechts, und Mitdirektor des Zivilistischen Seminars der Universität Bern (Nachfolge Prof. Dr. Eugen Bucher)
  • Januar 1995–Dezember 2014
    Mitglied der Fachredaktion Privatrecht der Zeitschrift «Aktuelle Juristische Praxis» (AJP)
  • Frühling 1995–Dezember 1997
    Mitglied der Prüfungskommission für Fürsprecher des Kantons Bern (für mündliche Prüfungen im Fach Obligationenrecht sowie für schriftliche Prüfungen im Privatrecht)
  • Seit September 1997
    Vollamtlicher ordentlicher Professor am Zivilistischen Seminar der Universität Bern
  • 23. Januar 1998
    Verleihung des Grossen Walther Hug-Preises 1998 durch die Professor Walther Hug-Stiuftung zur Förderung der rechtswissenschaftlichen Forschung «in Würdigung Ihrer Beiträge um die interdisziplinäre Bearbeitung der Rechtsgebiete, vor allem in Ihrer Habilitationsschrift»
  • September 1998–August 2000
    Vizedekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie Vorsteher der Juristischen Abteilung
  • 1999–2008
    Mitorganisator der Tagungen für Informatik und Recht (zuerst zusammen mit Frau Dr. Hanna Muralt Müller, Vizekanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft, später zusammen mit Prof. Dr. Heinrich Koller, Direktor des Bundesamtes für Justiz, anschliessend zusammen mit Frau Bundeskanzlerin Corina Casanova)
  • September 2001 bis Mai 2016
    Leiter des Kompetenzzentrums für Informatik und Recht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern
  • Seit Januar 2004
    Redaktioneller Mitarbeiter der «Zeitschrift des Bernischen Juristenvereins» (ZBJV)
  • 2004–2012
    Mitglied der Jury des Swiss Moot Court
  • März 2005–Januar 2010
    Vorsteher der Departements für Privatrecht an der Universität Bern
  • Seit 2006/2007
    Coach der Vienna Moot Court Teams der Universität Bern
  • Seit Januar 2008
    Mitglied des Beirats des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen an der Bucerius Law School in Hamburg (http://www.law-school.de/deutsch/lehre-forschung/institute-zentren/institut-fuer-stiftungsrecht/personen/#c9395)

Pubikationen

Eine vollständige Auflistung der Publikationen von Prof. Dr. Thomas Koller finden Sie hier.